Darum hat die richtige Anwendung eines Feuerlöschers die oberste Priorität

Jeder kennt ihn und wurde schon öfters über ihn belehrt - der Feuerlöscher.
Schon von klein auf wird uns beigebracht, was man tun muss, wenn es brennt und wie wir richtig in solchen Momenten handeln sollen. Doch wenn man das Thema Brandschutzgefahr nicht regelmäßig wiederholt und einen Autismus in den Ablauf mit diesem einbringt, wissen die wenigsten in einer gefährlichen Situation, wie mit diesem umgegangen wird. Der Stress und die gefährliche Situation sorgen für eine Art Black-out und man weiß sich nicht zu helfen. Deswegen ist es wichtig, die Anwendung eines Feuerlöschers immer wieder zu wiederholen, damit in Brandsituationen keine offenen Fragen sind und man richtig handeln kann.

Die Bedienung im Ernstfall

Keine Panik, selbst in Stresssituationen wird einem auffallen, dass die Anwendung eines Feuerlöschers auf jedem abgebildet ist. Diese drei Schritte sind also nicht zu übersehen.
Zuerst muss die Sicherung entfernen. Im zweiten Schritt wird der Schlagknopf betätigt und im letzten Schritt der Löschstrahl auf die Feuerstelle gerichtet. Dabei ist es wichtig, immer auf die eigene Sicherheit zu achten und sich selbst somit nicht in Gefahr zu bringen.

Die falsche und die richtige Anwendung

Gut, wenn die Bedienung schon einmal klar ist, gibt es trotzdem viele falsche Anwendungen bei einem Brandfall, die vermieden werden können.
Viele setzen den Löscher einfach ein, ohne auf die Windverhältnisse zu achten.
Dies ist natürlich falsch, denn man sollte immer mit der Windrichtung löschen und das Feuer von unten nach oben gezielt löschen.
Man sollte des Weiteren nicht einfach wahllos das Feuer löschen, sondern nur so viel Löschmittel einsetzen, bis das Feuer gelöscht ist. Es kann immer eine Rückzündung geben, wofür noch Löschmittel gebraucht werden kann.
Bei großen Bränden sollten immer mehrere Menschen gleichzeitig das Feuer löschen und nicht eine einzelne Person. Mit mehreren Menschen kann das Feuer schneller und gezielter bekämpft werden.
Einer der wichtigsten Punkte ist, dass nach einem erfolgreich gelöschten Brand der Feuerlöscher niemals ungeprüft zu seinem Standort zurückgebracht werden darf. Er muss wieder einsatzbereit gemacht und zudem ebenfalls überprüft werden.

Verschiedene Arten von Löschern

Nicht jedes Löschmittel ist gleich. Das kann man leicht erkennen, wenn man auf die Brandklassen achtet. Jede Brandklasse zeigt auf, welches Löschmittel enthalten ist, um diese Art von Brand fachgerecht löschen zu können.
Deswegen sollte man sich auch mit den verschiedenen Brandklassen vertraut machen und was diese genau aussagen. Der bekannteste, der für den Haushalt geeignet ist, ist der Schaumlöscher. Das Schaum-Wasser-Gemisch sorgt für das wirksame Löschen von Bränden in der Wohnung und ist leicht zu entfernen, da keine weiteren Verschmutzungen entstehen.
Beim Kohlendioxid Löscher wird das Feuer erstickt und die Zündtemperatur gekühlt.
Der Pulverlöscher wird vor allem bei den Brandklassen A, B und C eingesetzt und hat die größte Löschkraft.
Der Wasserlöscher ist nicht für alle Brennstoffe geeignet und sollte nur bei festen Brennstoffen verwendet werden.

Weitere Informationen kann auf Seiten wie, von Brandschutz- und Sicherheitstechnik Frank Prüssmann GmbH, nachgelesen werden.

 


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