Informationen über den Objektschutz

Unter Objektschutz wird die Überwachung von Objekten verstanden, damit eine vollkommene Sicherheit gewährleistet ist. Es soll verhindert werden, dass das zu beschützende Objekt in der Funktion beeinträchtigt wird oder es zu einer Zerstörung oder Inbesitznahme von fremden oder gefährlichen Personen, wie beispielsweise Kriminelle, kommt. Ein wesentliches Ziel ist, dass die Funktionsfähigkeit und Nutzbarkeit des Objektes erhalten bleibt. Es gibt auch private Firmen, die die Bewachung und die Gewährleistung von Schutz eines Objektes als Dienstleistung anbieten. In so einem Fall spricht man von Separatüberwachung, da in den meisten Fällen militärische und polizeiliche Einrichtungen mit Objektschutz betraut werden. Das Militär, die Polizei und diverse Sicherheitsdienst werden für den Schutz von Objekten eingesetzt. Es handelt sich meist um militärische, staatliche, private oder wirtschaftliche Objekte, wie beispielsweise Wohnsiedlungen oder Residenzen. Objekte, die unter den professionellen Schutz gestellte werden, sind auch militärische Anlagen, wie Kernkraftwerke oder Munitionslager, private Häuser, wirtschaftliche und staatliche Gebäude, Kriegsschiffe und Großfahrzeuge sowie Geldtransporte. Castor-Transporte fallen auch unter den Objektschutz.

Um einen Objektschutz zu veranlassen sind konkrete rechtliche Punkte festgelegt und es erfolgt eine Einschätzung von dem Grad der Gefahr. Nach den verheerenden Vorfall am 11. September 2001 werden eine Vielzahl von diplomatischen Gebäuden in Amerika als gefährdet eingestuft. Der Schutz der Objekte wird durch streng vorgegebene Sicherheitsmaßnahmen in die Wege geleitet und als Schutzoperation gesehen. Die Schritte der Schutzvorkehrungen sind: Observation, Bestreifung, Straßensperren, Einlasskontrollen, Stellungen, Feststellung der Identität mit Abgleich der Daten und bei Bedarf die Durchsuchung von verdächtigen Personen oder mitgeführten Gegenständen, Autos und Sachen. Die Kontrolle durch Streifenfahrten wird durch Objektschutzkräfte in Uniformen durchgeführt. Die aufgewendete Zeit und die Art der Präsenz ist von der Lage der Bewachung abhängig. Es werden auch technische und bauliche Mittel und Einrichtungen herangezogen, um den Schutz zu verbessern. Diese speziellen Vorrichtungen können Panzersperren, Schranken, Panzerglas und Videoüberwachungen sein. Zusammengefasst alle technische Maßnahmen, die die Anlage noch effektiver sichern.

Wächterkontrollsysteme werden zur Anwendung gebracht damit die Überwachung der Wächter sicher von statten geht. Es wird so gehandhabt, dass dabei sogenannte Kontrollpunkte an unterschiedlichen Punkten und Stellen des zu beschützenden Objektes befestigt werden. Die Wächter haben stets Handgeräte dabei, die den Punkt der Kontrolle erkennen und mit Datum und genauer Uhrzeit im System abspeichern. Damit ist es möglich die Anwesenheit des Wächter am Ort der Kontrollstelle festzuhalten und später nachzuverfolgen. Die rechtlichen Grundlagen legen offen, dass Wachleute die Rolle eines Besitzdieners einnehmen und sonst aber über keine außergewöhnlichen rechtlichen Befugnisse verfügen. Firmen, die diese Dienstleistung anbieten, benötigen für die Schutztätigkeit eine Bewachungsbefugnis, die vom Ordnungsamt unter der Erfüllung der Voraussetzungen erteilt wird. Beim Militär fällt der Schutz von Objekten in das übliche Aufgabengebiet der Bundeswehr.


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